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Posts Tagged ‘Kyoto’

Letzter Aufruf!

Hallo ihr lieben,

ich habe heute seit langer Zeit mal wieder geschafft ordentlich zu bloggen.

Aber nun auf meiner neuen Seite!

Da das sicher für viele noch etwas Gewöhnungsbedürftig ist, wollte ich hier nur noch mal Bescheid sagen.

Den Artikel über meinen Kyoto Kurzurlaub findet ihr hier: Kyoto im Frühlingsanbruch

 

Es haben sich schon viele von euch bei meiner neuen Seite eingeschrieben, um bei neuen Beiträgen und anderen News eine mail zu bekommen, aber leider immer noch weniger als ein Viertel der hier bei WordPress eingeschriebenen.

Ich würde mich ganz riesig freuen, wenn ihr auch auf meiner neuen Seite weiter lest, kommentiert und Fragen stellt, deshalb hier nochmal der link zum Formular auf meiner Seite: Schreib dich ein beim Frosch!

 

Ich freue mich auf euch :)

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Hier kommt endlich der Kyoto Report vom Herbst 2011!

Ich bin also wieder in Tokyo angekommen und habe auch schon den ersten Arbeitstag bewältigt. Hier liege ich nun auf meinem Futon und schreibe grob auf, was ich alles so gemacht habe in der wohl schönsten (Kulturmäßig gesehen) Stadt Japans. Ich glaube dieses war schon mein 4. Mal in Kyoto. Und immer gerne wieder..

Ich (bzw. wir – mein Mann auch ein wenig) haben 571 Fotos geschossen in 4 Tagen. In SD-Karten ausgedrückt ein Volumen von ca. 3,5 GB Speicher. Aber keine Angst, alle Bilder hochzuladen schaffe ich zeitlich gar nicht!

Fange ich also mal an. Wie erwähnt, noch halb krank in Kyoto um 14 Uhr angekommen, da mein Mann in Nagoya geschäftlich noch etwas unternommen hat, sind wir erst einmal halb motiviert durch die Stadt geschlendert. Es war dunkel-bewölkt und nicht so gemütlich. Interessant war jedoch eine Baustelle an einem Haus in Kyoto. Dort turnten ein paar Japaner ohne Sicherung auf einem wackelnden, sich biegenden „Baugerüst“ aus Bambus. Wirklich imposant – und wenn ich die Frau einer der Arbeiter wäre – beunruhigend.

Hier ein Blick über den Kamogawa Fluss(鴨川)in Kyoto am grauen Donnerstag..

Man kann anstatt über die Brücke, den Fluss auch auf Steinen überqueren. Am tollsten gefallen mir die Schildkröten-Steine. Herzig!

 

Weiter durch den älteren Teil der Stadt gelaufen, trifft man auf die wunderschönen Jahrhunderte alten Holzhäuser und diese engen Gassen, die ich unendlich liebe!

Unser Tatami Zimmer im Ryokan (旅館 Japanisches Gästehaus im traditionellen Stil) für den kleinen Geldbeutel sah so aus:

Am nächsten Tag – Freitag – sind wir dann im Regen aufgebrochen zu einem der Berge, die Kyoto umringen. Der Takao-san(高雄山)war der einzige, der Laut der Info bezüglich Herbstlaubes schon einigermaßen ansehnliche rote Blätter zu bieten hatte.

Für die Laien hier einmal die Erklärung, warum ich eigentlich soviel Stress um ödes Laub mache:

In Japan gibt es so viele wunderschöne Bäume wie z.B. Ahorn und Gingko, welche sich im Herbst in so wahnsinnig leuchtend gelbe oder blutrote färben. Kein Vergleich zu Deutschland! Einfach total traumhaft. Generell werden in Japan alle Jahreszeiten bis ins kleinste zelebriert. Wie im Frühjahr die Kirschblüte, so auch die Herbstblätter in Japan. Dafür gibt es Berechnungen, wann der schönste Zeitpunkt ist und etliche Webseiten, die den Stand der Blüten-/Blätterpracht anzeigen. Da es dieses Jahr noch ungewöhnlich war ist, war ich zu früh – sehr traurig! Nachdem man Hotel etc. gebucht hat, ist alles nur noch eine Frage des Glücks..

Achja richtig, zurück zum Takao-san! Hier also ein paar Impressionen des ersten Drittels vom Herbstlaub:

Auf unserer Reise habe ich auch ganz plötzlich einen kleinen seitwärts-krabbelnden Freund getroffen. Wohlgemerkt auf der Spitze des Berges.

 

 

Für euch dann auch mal die Aussicht! Traumhaft oder?

 

Nach dem Berg sind wir noch ein wenig durch die Stadt gewandert. Es wurde schon schnell dunkel. Ich weiss gar nicht ob ich schon erwähnt habe, dass ich diese kleinen engen Gassen in Kyoto so liebe? Haha!

Weiter ging es über den Fluss in Richtung Higashi-yama(東山)

Der Nachtspaziergang führte uns an vielen schönen Sehenswürdigkeiten vorbei. Unser Ziel war jedoch der berühmte Kiyomizu-Tempel(清水寺)welcher zu dieser Zeit wundervoll beleuchtet war.

Atemberaubend, wie ich finde!!!

Und damit muss ich diesen Blogeintrag in die Hälfte splitten und werde morgen weiter schreiben. Ich bekomme schon wieder keinen Schlaf sonst..

Das letzte Bild vom Freitag – unser Abendbrot:

鰻丼 (unagi-don) Aal auf Reis. Absolutes Feuerwerk für die Geschmacksknospen.

In diesem Sinne – freut euch auf mehr Fotos! Gute Nacht!!

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nachdem mich gestern eine starke Erkältung dahingerafft hatte, bin ich jetzt (weitaus gesünder, aber mit einem Rest Schnupfen und Halsweh) auf dem Weg nach Kyoto!

Also Leute, gestern ging gar nichts. Ich musste sogar einen weiteren Tag Urlaub für meine Krankheit verplempern.. Ärgerlich! Dennoch habe ich die Zeit gleich noch genutzt um auf dem Weg starke Drogen zu kaufen, meinen Körper aufs Amt zu schleifen, um meine neue Alien Registration Card zu beantragen. (Nach Namensänderung nötig!!) Ich hatte sogar die Option auf der ARC (dem Ausweis für Ausländer in Japan) nun von europäischem Alphabet auf den Kanji (Schriftzeichen) meines Mannes als Nachnamen und meinen Vornamen als Katakana (Simple Silbenschrift) umzusteigen. Den 2. Vornamen, der in Japan eine Qual ist, konnte ich von der Karte streichen. Reicht ja auch, wenn der im Pass steht..

Jetzt im Moment sitze ich in der 1. Klasse des Shinkansen (japanisches Gegenstück zum ICE, Unterschied: Der Shinkansen hat nie Verspätung) und tippse auf dem Touchpanel meines iPhones mit schniefender Nase herum.

Auch wenn das Wetter mindestens die Hälfte meines Aufenthalts schlecht sein soll, freue ich mich dennoch auf meinen ersten „richtigen“ Urlaub seit ich arbeite.
Ich hoffe, das die Blätter jetzt in den nächsten Tagen nochmal richtig einen Zahn zulegen mit der Färbung, damit ich nicht ganz so traurig bin!

Also bis dann! Der Kyoto Report folgt mit endloser Bilderreihe höchstwahrscheinlich!

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