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Posts Tagged ‘Kimono’

Ein kleines Hallo aus Tokyo!

Ich wollte doch noch einmal auf meinem guten alten Blog schreiben. Irgendwie war es hier doch etwas unkomplizierter, als auf einer selbst gehosteten Seite sich um alles selbst zu kümmern ;)

Was mich ziemlich wurmt – und das ist auch der Grund, warum ich kaum noch bei anderen Blogs kommentieren kann – ist das ich von meiner eigenen Seite (die auch WordPress gehostet ist) nicht mehr bei anderen kommentieren kann. Total unfair!! Ist doch das selbe! Aber ich kann nur mit wordpress.com (kostenloser Blog) kommentieren, nicht aber mit meinem wordpress.org Account! Auch Blogger macht einem das Leben schwer, wenn man dort zu kommentieren versucht…

Naja, ich werde mir was überlegen. Bis dahin sagt mir doch wie es euch allen geht und was ihr so macht? Ich fühl mich so fern von meinen vorher so kommunikativen Bloglesern. *schnüff*

In Japan ist es mittlerweile extrem heiss. Die Regenzeit ist vorüber und der Sommer schlägt einem förmlich ins Gesicht. Ich schlage mit immer anderer Haarfarbe zurück:

colored hair

colored hair

colored hair

colored hair

Blau mit lila Spitzen ist aktuell, aber ich habe mich entschieden, dass mir grün am Besten gefällt, deshalb werde ich später wieder grün auf dem Kopf.

Und was ich vor lauter Hick-Hack komplett versäumt habe, ist euch mal die in der Zwischenzeit gefertigten Designs / Produkte vorzustellen. Das hole ich jetzt mal nach, also festhalten!

Da haben wir die AHOY FROSCH iPhone Hülle:
Ahoy frog2 phone case

Das Pfauenfeder iPhone Cover mit echter eingesetzter Feder:
peacock phone case 2

peacock phone case 4

Gold Koi iPhone 5 Case:
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Mehr Maiko / Geisha Handy Cover:
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maiko kimono phonecase dark packed

maiko kimono phonecase green packed

Das Chamäleon Handy Cover:
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Einhorn iPhone Hüllen in pastell pink und lila:
purple and pink unicorn phone case

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Mehr bunte Kokeshi Kimono iPhone Cover:
kokeshi cases total

kokeshi kimono phonecase red yellow

kokeshi kimono phonecase blue purple

kokeshi phonecase yellow closeup

Nyanko Handy Case:
nyaneko phonecase

Tsukemaneko Phone Cover Prototyp:
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Dazu gibt es ausser Handy Hüllen auch endlich andere Produkte. Jibbi! (Ausser mir ist leider niemand so aus dem Häusschen..)
Extrem feste ongegai kaeru und Chamäleon Sticker für drinnen und draussen!!

onegai kaeru sailor sticker

cheeky chameleon sticker

Hortensienfrosch Postkarten:
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Dann meine erste T-Shirt Collection ;)
Für Ladies und Gents und in verschiedenen Schnitten und Farben erhältlich. (Einige sind aber schon verkauft..)
Übrigens: Achtet nicht auf das „Model“ mit dem Bauch. Ich kann halt nicht auf Süßigkeiten oder leckerem Abendessen verzichten.. :(

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Handbedruckt vorne und hinten mit dem Matrosenfrosch und einem Anker im Kreuz.
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womens kaeru shirt colors

Und weil das alles noch nicht genug ist, gibt es auch noch Toothy Stimmungs-Halsketten und Ohrringe. Die Halsketten wurden sogar schon von Etsy gefeatured! Das war der Wahnsinn!!

Auswählen kann man zwischen vielen verschiedenen Gesichtsausdrücken:

Tooth bento

Die Halsbänder sind aus echtem Leder und die Verschlüsse Silber platiert.

tooth necklace selection

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Die Toothy Ohrringe:
onegai kaeru tooth earrings

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Dann habe ich mir noch ein neues Paar Vans mit Fugus bemalt und mir Schneckenohrringe (Ich nenne sie „munching snail“) gemacht. Haha. Alles so aus einer Laune entstanden..

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So, das war es erst mal mit einer Bilderflut von mir.
Was gefällt euch von meinen Sachen am Besten? Würde mich über eure Meinung und Kritik freuen.

Achso und falls ihr genauere Infos haben wollt / für euch selbst oder jemandem ein Geschenk sucht – alles ist hier: http://onegai-kaeru.com/shop oder in meinem Etsy Shop erhältlich: https://www.etsy.com/shop/onegaiKAERU

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Jaha, ich habe in letzter Zeit rangeklotzt und 2 neue Handy Hüllen Designs (sagt man das so auf deutsch?) aus dem Boden ..äh.. dem Plastik gestampft.

Sehen sie her liebe Damen und Herren.

Ab jetzt kann man so fast alles auch offiziell käuflich erwerben z.B. über meinen Etsy Shop – aber natürlich auch ganz einfach per Anfrage hier oder auf meinen anderen 10.000 SNS Plattformen.

War das jetzt genug Werbung? Falls nicht, werde ich euch sicher an einem anderen Punkt noch einmal anbetteln das Wort per Mundpropaganda weiter zu tragen und… Jetzt reicht es aber mit dem Gebettel!

Ich stelle euch also als erstes einmal die zwei „Sailor frogs“ vor, die in ihrer Freizeit gern auf dem Anker hocken und über das Matrosenleben plauschen.
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Zum anderen haben wir hier ein こけし人形 (kokeshi-ningyou = traditionelle Holzpuppe) Case.

Der Kimono der kleinen ist mal wieder aus dem Stoff gemacht.
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Beide Hüllen sind für iPhone 5, können aber natürlich auch für andere Handys gemacht werden..
So das war’s für heute. Die total irre Nachricht, wurde gerade abgesagt. Was das nun war, werde ich später hoffentlich erklären können. Erstmal ist hier wieder nur Stress :(

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Heute will ich nur ganz kurz meine neuesten Werke vorstellen.

Ich habe noch eine weitere Bestellung für eine Geisha bekommen – dieses Mal für das iPhone 5, eine Premiere also für mich. Das Case wurde in schwarz gewünscht.

Also hier ist es:
DSC08975Hupsi.. Bisschen weit weg..

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Da ihr das ja schon kennt, hier noch etwas neues.
Kriegsbemalung für UGG Boots.

…Oder ähnliche Stiefel wie die von UGG (weil nicht genug Papiergeld im Portemonnaie und ausserdem sieht man eh kaum einen Unterschied!)
Hier also meine neuen Herbst-/Winterschuhe im Laubfrosch Design:
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Na, dann kann die Kälte ja kommen!

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..hoffe ich?! Oder projiziere ich nur meine eigenen Gefühle auf ein Stück Hartplastik?

Zumindest habe ich vor schon etwas längerer Zeit ein Handy Case für einen lieben Blogleser designed  und fertig gestellt. Leider ist diese Person entweder super beschäftigt oder böse auf mich – jedenfalls liegt dieses Case nun hier und ich bin traurig, wenn ich es hier so einsam warten sehe.

Und um dieser Traurigkeit Luft zu machen poste ich einfach trotzdem darüber und mache die Überraschung kaputt, falls es denn doch noch bezahlt und angefordert wird.

Das Case ist für ein LG Optimus (LG-P970) gedacht.

Ich habe dieses Mal mit neuen Materialien herumexperimentiert. Hoffe es gefällt?

Der Kimono und Obi besteht aus Kimono-Stoff und der Kragen steht auch wie bei einer richtigen Maiko/Geisha ab.

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Für eine Freundin habe ich dann noch ein Case für ihr iPhone 4 gemacht. Sie wünschte sich eines im Stil von キキとララ (Little twin stars):

Auch ihr Name sollte auf dem Case sein und Cupcakes waren stark erwünscht. Das Ergebnis sieht so aus:

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Nun hoffe ich aber, dass sich die Auftraggeberin der schönen Geisha noch bei mir meldet. Es wäre so schade für all die Arbeit, die ich in das Case hineingesteckt habe.

Übrigens habe ich noch verschiedene Hüllen auf Lager, z.B. für iPhone 3G in schwarz, iPhone 4 und iPhone 5. Alle anderen Hüllen kann ich natürlich auch besorgen. (Achtung! Unverblümte Eigenwerbung!!)

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..wird in Tokyo noch ordentlich traditionell gefeiert.

Schluss mit den depressiven Gedanken! Heute gibts mal wieder ordentlich Farbe auf die Augen!

Denn vorletztes Wochenende, da bin ich mal wieder in was tolles hineingestolpert, was ich euch nicht vorenthalten möchte: Das 800-Jährige Jubiläum zu Ehren von Hounen (法然) dem Gründer einer damals neuen buddhistischen Lehre. Gelebt hat dieser Mann, von 1133 bis 1212. Geboren als Sohn eines Samurais musste er als 9-Jähriger sehen, wie sein Vater nachts ermordet wurde. Dieser sagte ihm, er solle nicht Rache üben, sondern stattdessen Priester werden und so viele Menschen wie möglich retten. Diese starken Worte nicht vergessend, brach er auf um 12 Jahre auf dem Berg Hiei (比叡山) bei Kyoto gelehrt zu werden. Unbefriedigt zog er weiter um in den Städten Saga und Nara nach der Erleuchtung zu suchen, fand jedoch auch dort nicht was er suchte, um letztendlich wieder zum Berg Hiei zurückzukehren.

Erst viel später gründete er seine eigene (eher etwas wie eine) Sekte und hatte seit dem viele Folger aber auch Kritiker an seinen Fersen.

Lange Rede kurzer Sinn: Dieser Mann wird auch heute noch mit einer Zeremonie beehrt, wie ich spontan herausgefunden habe. Denn irgendwie habe ich keine Ahnung von gar nichts und stolpere trotzdem immer in solche besonderen Festivitäten. Zum Beispiel an besagtem Samstag wollte ich mit meinem Mann und der Kamera Kirschblüten anhimmeln gehen. Und weil ich ewig nicht mehr in der Nähe des Tokyo Towers war, wollte ich dort mal wieder hin. Angekommen wundere ich mich über traditionelle Musik und Menschenmassen – 800 Jahre ist ja auch schon mal ein starkes Jubiläum… Dieser Anlass nennt sich übrigens Gyokidaie (御忌大会)

Wie war das noch? Das Glück ist mit den Dummen. Anders kann ich das bei mir nicht erklären.

Achja, wenn ich schon so einen lehrreichen Beitrag hier ins Universum schmettere, dann darf natürlich auch der Name des Tempels nicht fehlen: Sannenzan-Zoujouji (三縁山増上寺) Und wenn ihr jetzt einen Knoten in der Zunge vorfindet, dann habt ihr den Namen wohl richtig ausgesprochen.

Jetzt aber genug der Schwafelei, ich habe euch Fotos versprochen. Und zwar von Gewändern, da kann die Königin von England nur von träumen.

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Der mächtige Tempel mit dem Tokyo Tower im Hintergrund.

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Entschuldigung, aber ich bin so fasziniert von der Schönheit dieser Kleidungsstücke. Von der Perfektion in jedem Stück. All den Details.

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Ich glaube ich habe einen Faible für Füße?

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Ich glaube er ist der Ranghöchste. Deswegen darf er in der Mitte auf der Bühne stehen und noch buntere Gewänder tragen..

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Langsam steigen alle Gruppe für Gruppe die Stufen zum Tempel hinauf. (Also wer einen Schirmträger hat, ist nun wirklich der Oberchef, oder?)

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Jetzt ist es eindeutig. Ich bin Kimono und Schuhfetischist!

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Und weglaufen bringt auch nichts, mein Lieber!

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Aber solch Schuhwerk habe ich auch bis Dato noch nicht gesehen. Faszinierend.
Man möge mir also verzeihen..

Nachdem alle wohlgekleideten Personen im Tempel verschwunden waren, wurde dort eine Zeremonie abgehalten, welche über Lautsprecher auch in der Gegend verteilt wurde. Der Inhalt war unverständlich und erinnerte an meine Beerdigungserlebnisse wo ununterbrochen “Namuamidabiamudamuabidabunamuda…” oder so etwas gemurmelt wird. Das haben wir uns aber nicht angetan und sind stattdessen um den Tempel spaziert. (Dazu aber nächstes Mal mehr, ich bekomme sonst wieder keinen Schlaf.)
Etwas was ich hinter dem Tempel entdeckt hatte, war aber schon klasse.
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Ein Schuh-Meer! Fein säuberlich angeordnet – im japanischen Stil je nach Rang.

Nach unserer Rückkehr war gerade die Zeremonie beendet und ich habe wieder die Kamera gezückt.

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DSC05018 Die guten und nicht mehr ganz so knackigen Männer hatten sogar Schwerter dabei. Und Kinder..

Und zum Schluss noch ein Gruppenfoto (hat jemand Lust zu zählen, wie viele Teilnehmer dort waren?)
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Hossa! Wer hätte mit diesem Blickwinkel auf die Geschichte gerechnet?

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Lustig war, dass der Fotograf höflichst umschrieb, dass doch bitte nicht ganz so ernst und steif in die Kamera geguckt werden solle.

So, Schluss für heute. Sonst werdet ihr auch noch zu Fußfetischisten!

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Am Montag, also gestern war ich wie versprochen beim Apple Store in Ginza (銀座) einem Stadtteil in Tokyo, der vor allem für seine reiche Kundschaft in den teuren Markengeschäften bekannt ist.

Nachdem ich vorher per Internet einen Termin an der „Genius Bar“ – einem Tresen, an dem einem die Apple Profis kaputte Geräte analysieren, oder Tipps und Kniffe zur Nutzung geben – gemacht hatte, bin ich also dort aufgeschlagen. Habe dem Techniker mein Leid geklagt und die Krankengeschichte des Patienten geschildert. Nach langem probieren wurde klar, warum nichts mehr ging: Festplatte im Eimer!

Super. Das war ja nicht anders zu erwarten. Also Kostenvoranschlag angehört, da ich ja schon ewig aus der Garantie raus bin. Etwas über 200€ für alles und eine Woche warten sollte ich. Nach 3 Tagen ohne eigenen Laptop war das schon nicht mehr lustig – bei 1 Woche ohne wäre ich höchstwahrscheinlich gestorben – deshalb habe ich ein wenig gequengelt und beiläufig erwähnt, dass ich das MacBook für die Arbeit brauche. „Na in dem Fall… Werden wir uns beeilen“ sprach der Mann an der Genius Bar.

Also hinaus aus dem 4-stöckigen Laden. Hinaus in die Welt.

Was es da gibt? Zum Beispiel Miezekatzen. Auf Straßenschildern.

Kein Scherz – Seht selbst:

Nach einem großen Stück Kuchen und Tee hatte ich mich dann entschieden, dass ich doch noch etwas Motivation für den Rest des Tages Übrig hatte, sodass wir schnell nach Hause, die dicke Kamera geschnappt haben und zum

Yasukuni Shrine (靖国神社 – yasukuni jinja)gefahren sind. Dort war ich bis jetzt noch nie, obwohl er berühmt ist. Vor allem durch vielen Hass auf diesen – seitens Chinesen oder Koreanern. Dieser Schrein ist nämlich zu Ehren für die im Krieg gefallenen Soldaten erbaut worden. Unter diesen befinden sich auch Kriegsverbrecher und das mögen die sensiblen Individuen der Nachbarländer gar nicht so gern. Gerade letzte Woche hat ein Chinese versucht die großen Eingangstore abzubrennen..

Zusätzlich war an diesem Montag ja ein Feiertag, wie bereits erwähnt. Und zwar

Coming of Age (成人式 seijinshiki)

was soviel bedeutet wie: Der Tag der Transformation vom Kind zum Erwachsenen. In Japan wird man erst mit dem 20. Lebensjahr volljährig, sodass alle die in diesem Jahr 20 werden diesen Tag feiern. Was die Frauen angeht, tragen diese oft Furisode (振袖) einen Kimono mit langen Ärmeln (für den ich nur schwärmen kann…) und gehen zum Schrein und feiern mit der Familie oder Freunden.

Jetzt aber genug Gerede – ich rücke mal mit ein paar Fotos raus. Der Schrein war übrigens nicht so spektakulär wie ich gedacht hatte..

Und hier ein paar Damen in Furisode:

Traumhaft oder? Auch traumhaft teuer.. Aber ich werde weiter hoffen, eines Tages auch mal solch ein wundervolles Kleidungsstück zu besitzen oder zumindest zu tragen.

Hier noch ein paar Bilder von der Umgebung des Schreins.

Auf dem Rückweg Richtung nach Hause, habe ich einen Anruf in Abwesenheit wahrgenommen und auch meine emails gecheckt: Notiz vom Apple Shop. ICH KANN MEIN GERÄT ABHOLEN!

Ich dachte ich träume.. Also wieder zurück zum Apfelgeschäft und mein MacBook in Empfang genommen. Da haben sie mir also innerhalb 3 Stunden die Festplatte gewechselt. Spitze!

2万1263円 = also ca. 210 € musste ich trotzdem abdrücken. Zuhause dann die externe Festplatte angeschlossen und gehofft, dass alle Daten gespeichert wurden:

Und tadaaa. Alles fein. Jetzt ist mein Klappcomputer wieder so wie vorher. Selbst alle Bookmarks im Browser und bis zur kleinsten Einstellung alles wie vorher.

Als wäre er nie kaputt gewesen..

Aber von nun an werde ich immer fein Updates machen. Ich hatte wirklich Schwein, dass ich nach dem Crash noch wenigstens 1x in das System zum speichern der Daten gekommen bin, bevor alles aus war. Was für ein Glücksfrosch (im Unglück!)

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Da ich heute wieder etwas Zeit gefunden habe und morgen wieder ein langer Arbeitstag ansteht, werde ich nun den 2. Teil von Kyoto niederschreiben.

Denn was ihr gesehen habt, war nur die Hälfte.

Also am Samstag hatten wir endlich Glück mit dem Wetter. Strahlender Sonnenschein, den wir auch sogleich ausgenutzt und in die Gegend des Higashi-yama(東山)zum silbernen Tempel. Hier wieder mal ein paar Bilder:

Ausserdem hatte ich mir für diesen Tag einen Kimono zum leihen reserviert. Yukata (Sommerkimono) habe ich ja schon öfter getragen, jedoch einen Kimono noch niemals. Das musste ich unbedingt nachholen.. 

So sah der Samstag ungefähr aus. Ein Traum! Ich liebe es Kimono zu tragen, auch wenn man sich kaum bewegen oder atmen kann. Diese perfekt arrangierten Lagen Kleidung auf dem Körper – wundervolles Gefühl. Wenn ich könnte würde ich jedes Wochenende einen tragen. Leider sind Kimonos sehr sehr teuer und ein kostbares Stück, wenn im Besitz.

Am Sonntag, den letzten Tag vor der Abreise am Abend sind wir Vormittags in unser Lieblings-Yuba Restaurant in Nähe des bereits erwähnten Kiyomizu-Tempels gegangen.

Yuba(湯葉)ist Sojamilchhaut, welche getrocknet und dann fein gerollt wird um abermals gekocht und verzehrt werden zu können. Klingt vielleicht nicht sehr appetitlich, aber es ist wirklich superlecker! Wir haben uns ein ganzes Set gegönnt – alles war Yuba, jedoch der Geschmack und die Konsistenz immer anders. Ein Geschmackserlebnis für Genießer!

Danach haben wir uns aufgemacht zum Goldenen Tempel(金閣寺 Kinkakuji). Dort war ich natürlich auch schon, jedoch hatte es vor Jahren an dem Tag auch geregnet..

Hier also wieder Fotos, denn viel gibt es nicht zu erzählen. (Interessierte wenden sich bitte an Onkel Wikipedia..)

Direkt im Anschluss ging es dann auf Empfehlung meiner Kollegin zu einem anderen kleinen Schrein an dem ein „bekanntes“ Café liegt, welches eine Art Mochi(餅 Reiskuchen)mit süßer Miso-soße verkauft. Café ist vielleicht falsch ausgedrückt.. Eine Art Teehaus, welches nur diese Mochi verkauft. Also sind wir dort hin gelaufen – nicht unweit des Goldenen Tempels – um diese zu probieren.

Nachdem wir teetrinkenderweise eine halbe Stunde gewartet hatten und uns schon leicht wunderten, dass niemand um uns herum etwas aß, wurde ein Japaner am Nebentisch schon sehr ungemütlich warum die mit dem Essen nicht herum kamen. Nach vielen Entschuldigungen erhielt er und später auch endlich wir unser Mochi am Stiel.

Und das hat nicht einmal herausragend geschmeckt.. Also eine ziemliche Zeitverschwendung. Nun ja. Um eine Erfahrung sind wir reicher.

Auf dem Rückweg nach Tokyo im Shinkansen, haben wir uns dann noch ein leckeres Bento(弁当 Japanische Lunchbox) gegönnt. Diese enthielt in Yuba gehüllten Reis mit Gemüse. Lecker!

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