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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

bestblogaward

Normalerweise sträube ich mich immer mit Händen und Füßen gegen Kettenbriefe und irgendwelchen Re-post/Mach-mit-Aktionen, aber dieses Mal hab ich oller Frosch gleich mal 2 Best Blog Awards von zwei lieben Bloggerinnen abgestaubt, also kann ich mich nun doch nicht davor drücken!

 

Den ersten Award habe ich von Pinchen bekommen. Ihr Blog heisst Leih mir dein Ohr und sie schreibt über Ihre Erfahrungen als Rettungssanitäterin und als Praktikantin im Krankenhaus. Weiterhin befasst sie sich seit einiger Zeit mit dem Sterben und dem Beruf der Sterbebegleitung.

Ich liebe ihren Blog zu lesen, weil sie eine wahnisnnig begabte Schreiberin ist und eine wundervolle detailreiche Beobachtungsgabe und tiefreichende Gedankengänge hat, sodass sich bei dem Leser (zumindest bei mir) ein irrer detailreicher Film im Kopf abspielt.

Du solltest Schriftstellerin werden – Ehrlich!!

 

Den zweiten Award habe ich von der Mascha bekommen. Ihr Blog heisst Quasseltasche – und der Name ist Programm!  Normalerweise schreibt sie wirklich oft und wirklich lustig, denn sie ist ein kleiner Querkopf, den ich jetzt ein halbes Jahr bei ihren Abenteuern in Indien begleiten durfte. Jetzt ist sie wieder zurück und ich bin gespannt was noch so alles kommt!!

 

So, laut Anweisungen soll ich jetzt ein paar Fragen beantworten:

1. Lieber deftiges Gericht oder Nachtisch?

– Nachtisch! Ohne Süßigkeiten gehe ich ein wie ’ne Primel!!

2. Persönlichkeit oder Erscheinungsbild?

– Persönlichkeit, ist doch klar! Was soll man mit einer hübschen Dumpfbirne anfangen?

3. Seit wann betreibe ich den Blog?

– Seit 2,5 Jahren jetzt!

4. Wer hat Dich inspiriert etwas neues anzufangen?

– Etwas neues? Ich hab mir immer etwas in den Kopf gesetzt und es dann auf biegen und brechen durchgezogen. Hoffentlich klappt das in Zukunft auch noch so gut..

5. Lieblingsfilm?

– Léon der Profi, Lola rennt, Die Geisha, Inception etc.

6. Lieblingsessen?

– Jetzt wirds aber schwierig. Und dazu komme ich mir so vor, als wenn ich ein Freundschaftsbuch in der Schule ausfülle… In Japan ess ich am liebsten Sukiyaki und in Deutschland Pizza und Currywurst Pommes?!

7. Was ist bei einer Freundschaft am wichtigsten?

– Vertrauen und dass man sich verlassen kann.

8. Welches Kleidungsstück liebst Du und hast es schon ewig?

– Da gibts ein paar. Keine Ahnung, das interessiert euch eh nicht.

9. Welches Buch lese ich gerade?

– Wenn ich Zeit hätte mal zu lesen… Wie lange ich schon kein Buch mehr angefasst habe. Grauenhaft!

10. Selber kochen, oder bekochen lassen?

– Bekochen lassen!!

11. Verfolgst Du viele Blogs?

– Joa, mal hier und da wenn ich Zeit habe.

 

So, nun soll ich 5  Blogs den Award verleihen. Aber irgendwie weiss ich nicht so recht, weil 2 der Blogs ja schon mir selbst den Award gegeben haben, also kann ich den ja nicht zurück geben.

Na, dann nehmt mal hin:

1. Nerdbarbie – Eine tolle junge Frau die eine Kreuzung aus Nerd und Girlie ist und wie ich immer viel Mist im Kopf hat!

2. Pantao Photo Blog – Eine angehende Fotografin, deren Beitrage zwar in letzter Zeit etwas rar, aber immer mit tollen Aufnahmen bestückt sind.

3. Fotografritz – Mein Lieblingsfotograf und Chaosmann, den ich in Tokyo kennen gelernt habe.

4. Zooming Japan – keine Ahnung ob man den Award auch ausserhalb WordPress verleihen darf – ich machs einfach mal. Dies ist eine liebe Bloggerfreundin von mir, die eine hyper-professionelle Seite mit Blut und Schweiss aufgebaut hat und all ihre Freizeit opfert, damit andere Leute sich schöne Fotos und Reiseberichte aus Japan ansehen können.

5. Samurai Biker – von der Blogger Platform und nichts für Weicheier. Hier werden fantastische Halluzinationen über das tolle Japan schnell zunichte gemacht. Mit einer Prise versautem Krams.

 

Das sollte wohl reichen und meinen Kettenbrief Bedarf für die nächsten Jahre decken.

 

 

 

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Mir war einfach mal so, etwas auf Papier herumzukritzeln..

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… aber nur ein bisschen! ;)

Ich bin also schon wieder über eine Woche in Japan und gehe seit Montag in einen Intensiv-Japanisch-Sprachkurs. Zuerst war ich ein wenig zerknirscht, denn unter „intensiv“ stellte ich mir nicht nur poplige 3 Stunden Unterricht pro Tag vor. Aber da das Angebot nicht mehr hergab, habe ich mich für eine Sprachschule in Shibuya (Stadtteil von Tokyo) entschieden. Und zu meiner Überraschung bin ich wirklich sehr kaputt jeden Tag. ;)

Da ich so weit ausserhalb wohne, muss ich mich nun täglich gegen 6 Uhr morgens aus dem Bett quälen und zur Schule fahren. (Der Unterricht beginnt um 9 Uhr – damit ihr mal eine Vorstellung von den „normalen“ Fahrzeiten bekommt.) Also wird mir nun in einem schnellen Tempo Vokabular, Schriftzeichen und Satzbau in den Kopf geschaufelt – Hausaufgaben und Tests sind an der Tagesordnung.

Nachdem ich Ewigkeiten keine Schule mehr besucht habe und immer in meinem eigenen Tempo gelernt habe, ist dies natürlich ein total komisches Gefühl. Ansonsten wurde die restliche Zeit mit Bewerbungsschreiben und herumdödeln verbracht. Ein weiteres Vorstellungsgespräch bei einem renommierten Recruiter habe ich auch ergattern können.

Letzte Woche hat es zum ersten Mal auch in Massen geschneit – 10cm in 3 Stunden! Also das nenn‘ ich mal Rekord! So große Flocken habe ich noch nie gesehen. Hier mal der Ausblick von meinem Fenster.

Interessant ist jedoch, dass der Schnee hier einfach nicht liegen bleibt. Bereits am nächsten Mittag war alles geschmolzen und die Sonne knallte auf uns herab…

Heute, am Samstag, hatte ich mir sehnlichst gewünscht mal eine Mütze Schlaf nachzuholen… Aber stattdessen habe ich mich abermals um 8 Uhr aus dem Bett geschält um mit Freunden nach Kamakura, einer Stadt in der Nähe von Tokyo zu fahren. Ich war dort zwar schon einmal, jedoch hatte ich die Freunde schon 2 Jahre lang nicht gesehen und wollte endlich mal wieder ein bisschen raus.

So haben wir den Daibutsu, (Großen Buddha) besucht und sind danach Essen gegangen und durch die Stadt gestreift. Hier ein paar Eindrücke:

In der kleinen Einkaufsstrasse habe ich dann noch eine sagenhafte Entdeckung gemacht: Ein „deutscher“ Imbiss!! Wer zu viel Geld hat, kann sich also ein kleines Brötchen mit einem Stück Leberkäse oder einer Bratwurst für fast 8€ kaufen. Wer den Genuss mit seiner Familie zu Hause teilen will, kann in dem gegenüber liegenden Wurstgeschäft Leberwurst, Salami oder Bratwürste (4 Stck. ca 7€) kaufen. Auch Becks wird verkauft! Falls ich es mal nicht aushalten sollte, weiss ich ja nun, wo ich hin muss. ;)

Später sind wir noch zu einem großen Tempel gegangen, wo auch gerade eine Shintoistische Hochzeit stattfand. Sehr trist und seltsam, wie ich finde. Hier lacht nun wirklich niemand!!! Heiraten ist ja auch eine ernste und grauenvolle Sache – da sollte man sich schon mit dem Beerdigungsfeier-Gesichtsausdruck anpassen! ;) ;)

Ich habe den Tag aber sehr genossen, da ich die letzte Woche ausser lernen und co. gar nichts schönes machen konnte.

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Kurze Sendepause

Da ich morgen um 5 Uhr aufstehen und zum Flughafen fahren muss, nur ein paar kurze Zeilen:

Ich werde nun für ca. 3 Wochen in Neuseeland mit Freunden mit einem Camp-van umher touren. Deshalb habe ich also keinerlei Zugang zum Internet und werde wohl voraussichtlich etwas länger nicht schreiben. Nach meiner Rückkehr könnt ihr euch hoffentlich über tolle Fotos freuen.

Ich jedenfalls kann es kaum erwarten mal wieder 20-30°C zu erleben. Hoffentlich wird die Reise bombastisch. So ganz ohne Städte, Elektronik und anderer Abhängigkeiten. Nur die Natur und 3 Mädels :-) Eine neue Erfahrung für mich.

Also bis dann.

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Vorstellungsgespräch

Vorgestern hatte ich mein 2. Vorstellungsgespräch.

Anfangs wurden mir recht direkte und schroffe Fragen gestellt, aber zuletzt wurde es immer lockerer und man konnte sogar mit den Kollegen ein wenig scherzen. Die Firma liegt sehr weit entfernt von meinem Wohnort, sodass ich etwa 1,5 Stunden für einen Weg brauche. Falls noch Überstunden hinzukämen, sollte ich – falls ich den Job überhaupt bekomme – in Betracht ziehen mir eine Wohnung in der Nähe zu suchen. Ich würde gern in Tokyo wohnen, aber die Mieten sind sehr hoch! Naja, mal sehen.

Jetzt muss ich erst einmal auf eine Entscheidung warten. Von Seiten des Chefs hörte es sich eher nicht sehr gut an, aber der Ingenieur fragte, ob ich so schnell wie möglich anfangen könne – Nach meinem Urlaub in Neuseeland. Auch solle ich noch einen Sprachkurs machen, die 4 Wochen würden sie noch ohne mich überleben… Man weiss nicht, was man davon halten soll. ;-) Die Entscheidungskraft liegt aber in Deutschland. Ich hoffe das Beste…

Gestern habe ich kuriose Spielzeuge in Tokyo gesehen, Abends war ich lecker Essen und dann zum Karaoke. :-D Ich ärgere mich jedes Mal wieder, dass mir keine vernünftige Stimme geschenkt wurde. Haha. Ich bekomme keine hohen Töne aus meinen Stimmbändern gekitzelt. Bei männlichen Interpreten habe ich es leichter. An meinem Freund ist jedoch ein Sänger verloren gegangen. Ein verkanntes Talent.

Hier noch ein paar Fotos:So sieht es ungefähr in der Nachbarschaft aus.

Der ältere Zug.

Bambuswäldchen.

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Ankunft

Vor 2 Tagen bin ich in meinem neuen Heim angekommen. Mit 2,5 Stunden Verspätung zwar (wegen einem Check am Flugzeug durch die Mechaniker in Helsinki), aber ansonsten war es ein guter Flug.

Hier ist es meist sonnig, bei tagsüber 10°C – Abends wird es aber schon recht kalt. Eventuell soll es in den nächsten Tagen schneien, habe ich gehört. Bis jetzt habe ich nicht viel gemacht. Am ersten Tag war ich total platt, durch die lange Reise, gestern habe ich 12 Stunden geschlafen und war danach ein paar dicke Socken und einen dicken Pullover kaufen, um mich auch im Haus warm zu halten. Da die Häuser im Gegensatz zu Deutschland hier für den Sommer luftig gebaut sind, ist es im Winter bitterkalt. (Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich in einem sehr alten Haus lebe.) ;-)

Heute habe ich mir für meinen Neuseeland Urlaub eine neue Kamera geleistet und habe gleich meine erste einschneidende Erfahrung mit meinem neuen Lebensraum machen dürfen: Einige Leute hatten mir im Vorfeld dazu geraten, eine neue Kamera doch direkt in Japan zu kaufen, um Geld zu sparen… Nun, ich bin erst auch sehr vergnügt durch den wahrscheinlich riesigsten Elektronikmarkt Japans spaziert und habe meine Kamera gefunden, jedoch gibt es diese nur mit japanischem Menü. Wenn man die selbe Kamera mit englischer Menüführung haben möchte, kostet die gleich mal locker das doppelte: Also so 1000€!! Ich bin fast am Schock gestorben. Das war mal wieder so ein Beispiel für die Verschlossenheit der Japaner.

Als ich den Schock überwunden hatte, habe ich mir nun die japanische Kamera gekauft. Übrigens eine Sony Alpha NEX5 mit großem Objektiv. :-D Das bekomme ich schon hin, mit der Bedienung. Bald muss ich ja sowieso Profi in Japanisch werden…

Jetzt ist die Kamera wirklich günstiger als in Deutschland, was vor allem auch daran liegt, dass Neujahr vor der Tür steht. In Japan bedeutet das, dass so ziemlich überall Sachen heruntergesetzt sind. Wohin man auch sieht: SALE SALE! Deshalb war heute auch der Beste Tag zum zuschlagen. :-)

Im Übrigen ist hier gerade das Haus voll: Die Eltern, Schwester, Bruder und Freundin sowie mein Liebster und ich in einem klitzekleinen Haus. Und da das Wohnzimmer immer warm ist und einen Fernseher hat, hockt man immer auf einem Haufen. Nach monatelanger Einsamkeit bei mir zu Hause, bin ich gerade schon leicht überfordert. Morgen ist Silvester. Das ist wohl vergleichbar mit dem deutschen Weihnachten, welches ja auch immer mit der kompletten Familie auf einem Haufen gefeiert wird…

 

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Die letzte Nacht

Ob über die Weihnachtstage hier überhaupt jemand hineinguckt?! Egal. Ich schreibe einfach weiter meine Erlebnisse nieder…

Die Weihnachtstage habe ich nun mit meinen Liebsten verbracht. Die meiste Zeit mit meinem Papi. Ich möchte dir hiermit noch einmal ganz lieb für alles danken, was du für mich getan hast!! Die letzten Tage ist er nämlich andauernd nach Hamburg gependelt – selbst bei dem Sibirischen Schneetreiben – um weiteres Zeug aus meiner Wohnung zu holen. Ich bin sehr dankbar dafür!! Auch zu dritt hat es mir gut gefallen.

Heute ist die letzte Nacht in meiner Wohnung und ich bin total gestresst. Jetzt wo die Koffer komplett gepackt sind, fällt auf, dass ich VIEL ZU VIEL Zeug habe. Ich habe bammel, dass irgendwas beim Check-in morgen schief läuft. Glaube kaum, dass ich heute Nacht ruhig schlafen kann. Schon die letzten Nächte habe ich Albträume, in denen ich im falschen Flugzeug sitze etc. :-o

Es fühlt sich seltsam an, sein Leben komplett aufzugeben und die Heimat zu verlassen. Langsam steigt die Aufregung und Angst in mir auf. Und keiner ist hier um mich zu beruhigen. Morgen früh geht es los.

Ich bin froh, wenn ich mich in den Flugzeugsitz fallen lassen kann. Dann wird der Stress sicherlich einfach von mir abfallen.

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